Zum Inhalt der Seite

Ärzte protestieren in Portugal

Lissabon. Aus Protest gegen geplante Kürzungen im Gesundheitswesen sind portugiesische Ärzte am Mittwoch in einen 48stündigen Streik getreten. Viele Krankenhäuser verschoben geplante Operationen oder Untersuchungstermine, die Notaufnahmen arbeiteten jedoch wie gewohnt. Die Gewerkschaften beklagen, Ärzte müßten zu viele Überstunden leisten. Außerdem würden immer häufiger private Unternehmen eingesetzt, um Aufgaben der öffentlichen Hand zu erledigen. Die Reduzierung der Gesundheitsausgaben ist Teil des Kürzungsparprogramms, das die Regierung im Gegenzug für ein Rettungspaket im Umfang von 78 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zusichern mußte.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2012, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!