-
11.07.2012
- → Ausland
Lubanga zu 14 Jahren Haft verurteilt
Den Haag. Der kongolesische Rebellenchef Thomas Lubanga ist wegen der erzwungenen Rekrutierung von Kindersoldaten vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Das Strafmaß blieb deutlich hinter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Freiheitsstrafe von 30 Jahren zurück. Lubanga wurde für schuldig befunden, als Gründer und Führer der Union des Patriotes Congolais (UPC) und ihres bewaffneten Arms im blutigen Konflikt in der ostkongolesischen Provinz Ituri zwischen 2002 und 2003 Kindersoldaten rekrutiert und eingesetzt zu haben. Lubanga hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
