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26.05.2012
- → Geschichte
Anno ... 22.Woche
1932, 1. Juni: Franz von Papen wird von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum deutschen Reichskanzler ernannt. Er folgt damit Heinrich Brüning nach. Er bildet eine Minderheitsregierung aus Parteilosen und Mitgliedern der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP).
1942, 30. Mai: In der Nacht auf den 31. Mai beginnt die »Operation Millennium«. Über 1000 Bomber der Royal British Airforce (RAF) greifen die deutsche Stadt Köln an. Vorausgegangen war dem Bombardement die »Area Bombing Directive« des britischen Luftfahrtministeriums, in der dem Oberkommandierenden des Bomber Command der RAF, Sir Arthur Harris, mitgeteilt worden war, daß Angriffe auf die Untergrabung der Moral der feindlichen Zivilbevölkerung zu konzentrieren sei.
1967, 30. Mai: Der Militärgouverneur der Ostregion Nigerias, Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu, erklärt die Region Biafra für Unabhängig, es kommt zum Krieg. Nigeria erhält Waffenlieferungen von u.a. Großbritannien, den USA und der Sowjetunion, während die Republik Biafra von der Volksrepublik China unterstützt wird. Nach fast drei Jahren Krieg kapitulierte Biafra im Januar 1970.
1967, 2. Juni: Der persische Diktator Schah Mohammad Reza Pahlavi besucht Westberlin. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) ruft zu Protesten auf, schon am Vormittag finden sich einige hundert Schah-Gegner vor dem Rathaus Schöneberg ein, wo sie von Anhängern Pahlavis mit Latten, Eisenrohren und Knüppeln angegriffen werden. Die anwesende Westberliner Polizei läßt sie gewähren. Am Abend finden vor der Deutschen Oper erneut Kundgebungen statt. Nach Angriffen auf die Protestierenden wird der Student Benno Ohnesorg von dem Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras durch einen Kopfschuß getötet.
1972, 3. Juni: Das sogenannte Transitabkommen zwischen der DDR und der BRD tritt in Kraft. Es war von den Staatssekretären Egon Bahr (BRD) und Michael Kohl (DDR) ausgehandelt und am 17. Dezember 1971 in Bonn unterzeichnet worden und sollte den Verkehr von zivilen Personen und Gütern regeln. Es gilt als das erste Abkommen auf Regierungsebene, das zwischen den beiden Staaten verabschiedet wurde.
1942, 30. Mai: In der Nacht auf den 31. Mai beginnt die »Operation Millennium«. Über 1000 Bomber der Royal British Airforce (RAF) greifen die deutsche Stadt Köln an. Vorausgegangen war dem Bombardement die »Area Bombing Directive« des britischen Luftfahrtministeriums, in der dem Oberkommandierenden des Bomber Command der RAF, Sir Arthur Harris, mitgeteilt worden war, daß Angriffe auf die Untergrabung der Moral der feindlichen Zivilbevölkerung zu konzentrieren sei.
1967, 30. Mai: Der Militärgouverneur der Ostregion Nigerias, Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu, erklärt die Region Biafra für Unabhängig, es kommt zum Krieg. Nigeria erhält Waffenlieferungen von u.a. Großbritannien, den USA und der Sowjetunion, während die Republik Biafra von der Volksrepublik China unterstützt wird. Nach fast drei Jahren Krieg kapitulierte Biafra im Januar 1970.
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1967, 2. Juni: Der persische Diktator Schah Mohammad Reza Pahlavi besucht Westberlin. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) ruft zu Protesten auf, schon am Vormittag finden sich einige hundert Schah-Gegner vor dem Rathaus Schöneberg ein, wo sie von Anhängern Pahlavis mit Latten, Eisenrohren und Knüppeln angegriffen werden. Die anwesende Westberliner Polizei läßt sie gewähren. Am Abend finden vor der Deutschen Oper erneut Kundgebungen statt. Nach Angriffen auf die Protestierenden wird der Student Benno Ohnesorg von dem Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras durch einen Kopfschuß getötet.
1972, 3. Juni: Das sogenannte Transitabkommen zwischen der DDR und der BRD tritt in Kraft. Es war von den Staatssekretären Egon Bahr (BRD) und Michael Kohl (DDR) ausgehandelt und am 17. Dezember 1971 in Bonn unterzeichnet worden und sollte den Verkehr von zivilen Personen und Gütern regeln. Es gilt als das erste Abkommen auf Regierungsebene, das zwischen den beiden Staaten verabschiedet wurde.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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