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Ökonomen: Austritt Athens kein Problem

Berlin. Das unternehmernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht in einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone einen möglichen »Befreiungsschlag« für den Rest der Zone. Das Land selber würde es aber in ein tiefes Chaos stürzen, sagte IW-Chef Michael Hüther am Montag in Berlin.

Auf Deutschland sieht Hüther im negativsten Fall rund 86 Milliarden Euro an Kosten zukommen. Für die Euro-Länder zusammen könnten die Kosten sich maximal auf rund 300 Milliarden Euro summieren, so Hüther. Das Risiko von Ansteckungsgefahren für andere Länder wie Italien und Spanien sei zwar gegeben, aber begrenzt. »Notfalls wird der Euro auch ohne Griechenland überleben.«

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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