-
11.05.2012
- → Ausland
Streik und Proteste in Großbritannien
London. Aus Protest gegen die geplante Rentenreform sind in Großbritannien am Donnerstag Hunderttausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in einen Streik getreten. Die Mitarbeiter von Schulen, Krankenhäusern und anderen Behörden verliehen mit dem 24stündigen Ausstand ihrem Unmut über die Rentenpläne der konservativen Regierung Ausdruck. Diese will das Rentenalter im öffentlichen Dienst von 60 auf 67 Jahre anheben und Versicherungsbeiträge erhöhen. Die Gewerkschaften kritisieren, daß ihre Mitglieder damit für weniger Geld mehr arbeiten müssten. Sie hofften auf 400000 Teilnehmer an dem Streik.
Zugleich protestierten am Donnerstag rund 32000 Polizisten auf einer Kundgebung in London gegen Gehaltskürzungen. Die Regierung hat bereits angekündigt, sowohl an der Rentenreform als auch an den geplanten Kürzungen festhalten zu wollen. (AFP/jW)
Zugleich protestierten am Donnerstag rund 32000 Polizisten auf einer Kundgebung in London gegen Gehaltskürzungen. Die Regierung hat bereits angekündigt, sowohl an der Rentenreform als auch an den geplanten Kürzungen festhalten zu wollen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland