Zum Inhalt der Seite

Spanien denkt an Bankenrettung

Madrid. Spanien will notfalls neue Milliardensummen für den taumelnden Finanzsektor aufbringen. Als letztes Mittel könnten öffentliche Gelder zur Bankenrettung eingesetzt werden, sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag in einem Radiointerview. Die an den Finanzmärkten mit großer Ungeduld erwarteten Sanierungspläne will das schuldengeplagte Kabinett am Freitag vorstellen. Zentraler Bestandteil sind Regierungskreisen zufolge Aufräumarbeiten beim schwer angeschlagenen Sparkassenkonzern Bankia, der als Achillesferse der heimischen Finanzindustrie gilt. Einem Bericht der Zeitung El Pais zufolge könnte allein Bankia Hilfen von bis zu zehn Milliarden Euro brauchen. Wie der konservative Regierungschef die Mittel zusammenbekommen will, blieb zunächst unklar.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!