Zum Inhalt der Seite

Euro-Zone: Inflation weiter hoch

Brüssel. Teure Energie hält die Inflation in der Euro-Zone hoch. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Brüssel nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Für die Steigerung habe vor allem die Preissteigerung bei Energieträgern gesorgt, die sich binnen Jahresfrist um 8,5 Prozent verteuerte. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Die Währungshüter gehen davon aus, daß die Teuerungsrate im gesamten laufenden Jahr nicht mehr unter die Marke von zwei Prozent fällt. Bereits im Januar und Februar lag die Geldentwertung bei 2,7 Prozent.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!