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Google-Gründer wollen Machterhalt

San Francisco. Acht Jahre nach dem Börsengang will sich die Führung des Internetdatensammlers und -vermarkters Google ihren Einfluß auf den Konzern sichern. Durch die Ausgabe von Aktien ohne Stimmrecht solle eine Übernahme oder die »unangemessene« Einflußnahme auf Entscheidungen des Managements durch Dritte verhindert werden, erklärten die Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Brief an die Google-Aktionäre. Durch die sogenannte Aktienaufteilung sollen neue Anteile ausgegeben werden können, ohne daß die Entscheidungsmacht der Führungsspitze weiter verwässert wird.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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