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Hauptstadt droht Personalengpaß

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den Berliner Senat vor dem »Austrocknen des öffentlichen Dienstes« gewarnt. »Das Personalmanagement beim Land Berlin ist desolat, die Sparwirtschaft treibt kuriose Blüten«, kritisierte der ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden, Werner Roepke, am Donnerstag. Ver.di forderte den Senat auf, die Einstellungskorridore zu öffnen. Da es aktuell keinen vom Abgeordnetenhaus verabschiedeten Landeshaushalt gibt, gelten die Regeln der vorläufigen Haushaltswirtschaft, nach denen keine unbefristeten Verträge abgeschlossen werden dürfen. Ausnahmen muß der Finanzsenator genehmigen, der dies in der Regel ablehne, so ver.di. So bestehe die Gefahr, daß gut ausgebildete junge Kollegen in andere Bundesländer abwanderten. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2012, Seite 4, Inland

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