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Metaller in Berlin und Brandenburg streikbereit

Berlin. Im Tarifstreit für die 100000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg endete am Dienstag auch die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Sollten die Unternehmer die Interessen der Beschäftigten ignorieren, »werden wir massiv und mit spürbaren Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht reagieren«, erklärte dazu IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, die Übernahme von Ausgebildeten und eine erweiterte Mitbestimmung der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit. Die Friedenspflicht endet am 28. April. Drei Tage zuvor soll die dritte Runde stattfinden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2012, Seite 2, Inland

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