Zum Inhalt der Seite

Ölreichster Staat will sich schützen

Caracas. Venezuelas zertifizierte Erdölreserven haben nach Worten von Staatspräsident Hugo Chávez 300 Milliarden Barrel (ein Barrel/Faß entspricht 159 Liter) erreicht. Das mache rund 25 Prozent der weltweiten Ölreserven aus, so Cavez laut russischer Nachrichtenagentur RIA-Nowosti. Dies verpflichtet den Staat zu zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, um sein schwarzes Gold und die Souveränität des Landes zu schützen, betonte der Präsident am Mittwoch im venezolanischen Fernsehen. Venezuela habe in den vergangenen Jahren Waffen im Gesamtwert von elf Milliarden US-Dollar in Rußland bestellt, so Chavez. Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) nimmt Venezuela seit Ende 2010 den ersten Platz nach dem Umfang seiner Ölreserven noch vor Saudi Arabien ein. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!