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Asse-Kritiker: BfS ist überfordert

Wolfenbüttel. Für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem Bergwerk Asse muß nach Ansicht von Atomkraftgegnern ein Projektmanagement aufgebaut werden. Es bestehe der Eindruck, daß die Spitze des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) »zwar gewillt, aber mit der Aufgabe überfordert ist«, sagte Claus Schröder vom Asse-2-Rechtshilfefonds am Freitag in Wolfenbüttel. »Das BfS hat keine Erfahrung, Industrieprojekte – und als solches ist die Rückholung anzusehen – dieser Größenordnung umzusetzen«, sagte Schröder weiter. Nicht nur die Menge des Personals sei hier entscheidend. Es müsse einen erfahrenen Projektmanager geben, der stets das Ziel vor Augen habe. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2012, Seite 5, Inland

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