-
18.01.2012
- → Antifaschismus
Gedenken an Wannsee-Konferenz
Berlin. Die Akademie der Künste erinnert am morgigen Donnerstag 19. Januar an die Wannsee-Konferenz vor 70 Jahren. Am Standort Hanseatenweg trägt der Schriftsteller György Konrád persönliche Erinnerungen an seine Verfolgung in der Nazi-Zeit vor. Die Übersetzung liest Schauspieler Hans Zischler. Am 20. Januar 1942 berieten führende Nazi-Funktionäre in einer Villa am Großen Wannsee über die sogenannte »Endlösung der Judenfrage«, also die systematische Vernichtung von Juden in Deutschland und Europa. Den Vorsitz hatte der Chef des Reichssicherheitshauptamtes, SS-Mann Reinhard Heydrich. Konrád überlebte die Judenverfolgung in Budapest. Er amtierte zwischen 1997 und 2003 als Präsident der Akademie der Künste. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus