-
06.12.2011
- → Ausland
Frankreich: Greenpeace dringt in AKW ein
Paris. Mit einer spektakulären Aktion hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf Sicherheitslücken in französischen Atomkraftwerken aufmerksam gemacht. Aktivisten drangen am frühen Montag morgen in das AKW Nogent-sur-Seine ein. Auf der Kuppel eines der beiden Reaktoren brachten sie ein Spruchband an. Die Umweltschützer seien nicht in wichtige Bereiche der Anlage vorgedrungen, sagte der Leiter des AKW, Hervé Maillart. Greenpeace gab an, daß Mitglieder in mindestens ein weiteres AKW gelangt seien, nannte aber keinen Ort. In drei anderen Anlagen wurde Eindringlinge nach Angaben der Behörden noch am Zaun gestoppt.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland