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BKA warnt: Libysche Waffen vermißt

Berlin. Bei deutschen Sicherheitsbehörden wächst die Sorge, daß Waffen aus dem Arsenal der gestürzten libyschen Regierung in die Hände von Terroristen geraten könnten. Erste Fliegerfäuste vom Typ SA-7 aus russischer Produktion seien nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) auf dem Schwarzmarkt in Libyens Nachbarland Ägypten aufgetaucht, berichtete am Freitag das Onlineportal Bild.de. Laut BKA seien wahrscheinlich Hunderte schultergestützter Gefechtsköpfe, die auf Abwärme von Flugzeugtriebwerken reagieren, während der Kämpfe in Libyen entwendet worden. Der deutsche Zoll sei deshalb gewarnt worden. Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), forderte zum Schutz der deutschen Flughäfen schärfere Vorfeldkontrollen durch die Bundespolizei, vor allem in den Waldgebieten rund um die Einflugschneisen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2011, Seite 4, Inland

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