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ILO warnt vor Konjunktureinbruch

Genf. Der weltweite Konjunkturrückgang wird nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) den Beschäftigungszuwachs in Deutschland erheblich abbremsen. Zwar habe der Aufschwung die Nachfrage nach Arbeitskräften zwischen August 2010 und August 2011 stark nach oben getrieben, teilte die ILO bei der Veröffentlichung ihres aktuellen Berichts »World of Works 2011« am Montag mit. 75 Prozent des Beschäftigungszuwachses in den Jahren 2009 und 2010 entfielen auf sogenannte atypische Beschäftigungsverhältnisse. Dies führte dazu, daß 2010 7,84 Millionen Menschen (25 Prozent) prekär beschäftigt waren. 2010 verdiente ein Fünftel (20,7 Prozent) weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns (14,77 Euro). Überdies haben noch 350000 Vollzeitbeschäftigte auf Grund niedriger Löhne zusätzlich zu ihrem Einkommen Anspruch auf staatliche Unterstützung. Das Geschäftsklima verschlechtere sich, bleibe aber noch immer positiv.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2011, Seite 5, Inland

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