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In der jW-Wochenendausgabe vom 22./23.Oktober 2011 erklärt Frank Schumann im Interview, der Aufbau-Verlag Berlin habe 1990 das Interviewbuch »Der Sturz – Honecker im Kreuzverhör« herausgebracht, obwohl die Autoren die Gespräche mit Erich Honecker nicht hätten autorisieren lassen. Reinhold Andert legt Wert auf die Feststellung, daß Erich Honecker jede Manuskriptseite signiert sowie eine schriftliche Autorisierung verfaßt habe. Aufgrund dieser Dokumente wurde eine einstweilige Verfügung, die die Rechtsanwälte Honeckers erwirkt hatten, aufgehoben und der Verlag verpflichtet, Erich Honecker für seine Mitwirkung am Buch ein Honorar zu zahlen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2011, Seite 2, Feuilleton

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