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Prozeß gegen Exsoldaten

Gera. Vor dem Landgericht Gera hat am Mittwoch der Prozeß um einen tödlichen Schießunfall bei der Bundeswehr in Afghanistan begonnen. Mehr als neun Monate nach dem Tod eines Kameraden muß sich ein 21jähriger ehemaliger Bundeswehrsoldat aus Thüringen vor den Richtern verantworten. Er soll im Dezember vergangenen Jahres bei Spielereien mit seiner Waffe versehentlich einen gleichaltrigen Soldaten erschossen haben. Die Anklage wirft dem früheren Hauptgefreiten, der im März vorzeitig aus der Bundeswehr entlassen wurde, fahrlässige Tötung und Ungehorsam in besonders schwerem Fall nach dem Wehrstrafgesetz vor.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2011, Seite 4, Inland

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