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Kinderschutz soll ins Grundgesetz

Schwerin. Kinder werden in Deutschland nicht ausreichend vor Gewalt in der Erziehung geschützt. Das beklagten der Deutsche Kinderschutzbund und Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag anläßlich der zentralen Feier zum Weltkindertag in Schwerin. Schwesig forderte nachdrücklich, den Kinderschutz auch im Grundgesetz zu verankern.

Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers warnte, die Zahl der in Armut lebenden Kinder werde sich binnen 20 Jahren verdoppeln. Derzeit hätten etwa 2,5 Millionen der 13,1 Millionen deutschen Kinder Anspruch auf staatliche Leistungen auf Hartz-IV-Niveau, in 20 Jahren würden es bis zu fünf Millionen sein, schätzte Hilgers.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2011, Seite 1, Inland

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