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Kaminers Bürokratie

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer (»Russendisko«) sieht die deutsche Bürokratie eher positiv als negativ. »Ich glaube, daß nur komplizierte Regelungen tatsächlich für eine gerechtere und menschenwürdige Behandlung sorgen können«, sagte der 44jährige der B.Z. (Dienstagausgabe). Zu dem Thema habe ihm seine Tante den Witz von der russischen Rasiermaschine erzählt: »Ein Mann soll seinen Kopf in den Kasten stecken. Er fragt: ›Aber jeder hat doch eine andere Gesichtsform.‹ Antwortet der Ingenieur: ›Aber nur beim ersten Mal.‹« In seinem neuen Buch »Liebesgrüße aus Deutschland« verhandelt Kaminer, der vor über 20 Jahren aus Rußland nach Deutschland kam, seine Erlebnisse mit der deutschen Bürokratie. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2011, Seite 13, Feuilleton

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