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EADS verdient nicht so viel wie erhofft

Paris. Der deutsch-französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat im ersten Halbjahr unter dem Strich nur noch gut halb so viel verdient wie ein Jahr zuvor. Der Gewinn nach Steuern von Januar bis Juni sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 um 41 Prozent auf 109 Million Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dank einer starken Zunahme der Verkäufe und Aufträge zeigte sich Konzernchef Louis Gallois aber zuversichtlich. In der kommerziellen Luftfahrt gebe es eine sehr starke Nachfrage, erklärte er. EADS’ größtes Tochterunternehmen, der Flugzeugbauer Airbus, habe bei der jüngsten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris »alle Rekorde übertroffen«. Den Gewinnrückgang führt EADS vor allem auf die Schwankungen des Euro-Kurses gegenüber dem US-Dollar zurück. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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