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Präsident Dirty Harry

Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood (Foto), den manche für den letzten Autorenfilmer der USA halten, hat die Ehrenpräsidentschaft des künftigen US-Polizeimuseums in Washington übernommen. Er sei sehr geehrt, dazu beitragen zu können, die »heroische Geschichte des Berufs und des Engagements« der Polizisten zu erzählen, erklärte der durch seine Rolle als kryptofaschistischer Polizeiinspektor in den »Dirty Harry«-Filmen zum Kultstar gewordene Eastwood am Mittwoch. Alle 53 Stunden sterbe ein US-Polizist im Dienst. Trotz dieses Risikos würden 800000 Männer und Frauen arbeiten, um »uns jeden Tag zu dienen und zu schützen«. Nach Angaben des Museums soll Eastwood helfen, das Haus bekanntzumachen und für seinen Bau Spenden einzuwerben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2011, Seite 13, Feuilleton

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