-
14.07.2011
- → Kapital & Arbeit
Spaniens Regierung hofiert Finanzmarkt
Madrid. Angesichts der hektischen Reaktionen der Finanzmärkte
hat die spanische Regierung am Mittwoch versucht, Zuversicht zu
verbreiten. Ministerpräsident José Luís
Rodriguez Zapatero sagte im Parlament, die spanische Wirtschaft sei
im zweiten Quartal wieder gewachsen. Das Wachstum werde
voraussichtlich im dritten und vierten Quartal noch zulegen. Die
Arbeitslosigkeit, die derzeit bei 21,3 Prozent liegt, dürfte
aber weiter hoch bleiben. Weitere Einzelheiten nannte Zapatero
nicht. Die Konjunkturdaten sollen in einigen Wochen
veröffentlicht werden.
Im Zuge der Schuldenkrise waren geforderten Zinsen für zehnjährige Anleihen Spaniens und Italiens in den vergangenen Tagen kräftig nach oben gegangen. Am Mittwoch beruhigte sich die Lage vorübergehend. (dapd/jW)
Im Zuge der Schuldenkrise waren geforderten Zinsen für zehnjährige Anleihen Spaniens und Italiens in den vergangenen Tagen kräftig nach oben gegangen. Am Mittwoch beruhigte sich die Lage vorübergehend. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit