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14.07.2011
- → Kapital & Arbeit
Mehr Transparenz bei Rohstoffabbau
Berlin. Große Unternehmen in der Europäischen Union
sollen künftig offenlegen müssen, wieviel sie Regierungen
für den Zugang zu und den Abbau von Bodenschätzen zahlen.
Die Bundesregierung müsse sich für verbindliche
Transparenzstandards auf europäischer Ebene einsetzen,
forderten am Mittwoch die Antikorruptionsorganisation Transparency
International sowie die Hilfsorganisationen Brot für die Welt,
Misereor, ONE Deutschland und das Global Policy Forum. Eine
verpflichtende Offenlegung von Zahlungsströmen sei ein erster,
aber wichtiger Schritt, damit Rohstoffreichtum zur
Armutsbekämpfung beitragen könne.
Afrika werde für die deutsche Rohstoff- und Energieversorgung zunehmend wichtiger; die Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel stehe auch unter diesem Vorzeichen. Ohne Verbindliche Transparenzstandards gehe der Rohstoffabbau aber auf Kosten der Menschen in Afrika, warnten die fünf Organisationen.
(AFP/jW)
Afrika werde für die deutsche Rohstoff- und Energieversorgung zunehmend wichtiger; die Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel stehe auch unter diesem Vorzeichen. Ohne Verbindliche Transparenzstandards gehe der Rohstoffabbau aber auf Kosten der Menschen in Afrika, warnten die fünf Organisationen.
(AFP/jW)
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