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02.07.2011
- → Geschichte
Anno … 27. Woche
1776, 4. Juli: Die 13 britischen Kolonien Nordamerikas
erklären ihre Loslösung von Großbritannien und die
Bildung eines eigenen souveränen Staatenbundes. Der in
Philadelphia tagende Zweite Kontinentalkongreß verabschiedet
die wesentlich von Thomas Jefferson formulierte amerikanische
Unabhängigkeitserklärung. Seit 1938 wird ist der 4. Juli
gesetzlicher Feiertag in den USA.
1951, 9. Juli: Die drei westlichen Besatzungsmächte geben in einer Erklärung die Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland bekannt. Die »alliierten Vorbehaltsrechte« bezüglich Deutschlands als Ganzem und Berlin werden beibehalten.
1961, 6. Juli: Der »Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung« beim Gesamtdeutschen Ministerium veröfftentlicht einen Bericht mit detaillierten Vorschlägen für die »Eingliederung« der DDR in die BRD nach dem »Tag X«.
1961, 6. Juli: Die Bundesanwaltschaft verhaftet bei einer an mehreren Orten gleichzeitig vorgenommenen Razzia mehrere ehemalige KPD-Mitglieder, die angeblich eine »konspirative kommunistische Steuerungszentrale« für die zur Bundestagswahl im September 1961 erstmals kandidierende Deutsche Friedensunion (DFU) gebildet hätten. Die meisten Festgenommenen werden nach einer Vernehmung am Ende des Tages wieder freigelassen, der ehemalige Bremer KPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hermann Gautier wird, da er bei einem Treff mit dem illegal in die BRD eingereisten KPD-Funktionär Oskar Neumann an einer Autobahnraststätte festgenommen worden war, bis Ende Mai 1962 in Untersuchungshaft gehalten.
1976, 10. Juli: In der chemischen Fabrik Icmesa im italienischen Meda, 20 Kilometer nördlich von Mailand, ereignet sich ein Unfall, bei dem eine unbekannte Menge des hochtoxischen Stoffes Dioxin freigesetzt wird. Es kommt zu einer für Menschen und Umwelt verheerenden Kontamination. Vor allem Kinder leiden an akuten Hautverätzungen, die Behörden evakuieren die Bevölkerung, 77000 Tiere verenden oder müssen notgeschlachtet werden.
1951, 9. Juli: Die drei westlichen Besatzungsmächte geben in einer Erklärung die Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland bekannt. Die »alliierten Vorbehaltsrechte« bezüglich Deutschlands als Ganzem und Berlin werden beibehalten.
1961, 6. Juli: Der »Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung« beim Gesamtdeutschen Ministerium veröfftentlicht einen Bericht mit detaillierten Vorschlägen für die »Eingliederung« der DDR in die BRD nach dem »Tag X«.
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1961, 6. Juli: Die Bundesanwaltschaft verhaftet bei einer an mehreren Orten gleichzeitig vorgenommenen Razzia mehrere ehemalige KPD-Mitglieder, die angeblich eine »konspirative kommunistische Steuerungszentrale« für die zur Bundestagswahl im September 1961 erstmals kandidierende Deutsche Friedensunion (DFU) gebildet hätten. Die meisten Festgenommenen werden nach einer Vernehmung am Ende des Tages wieder freigelassen, der ehemalige Bremer KPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hermann Gautier wird, da er bei einem Treff mit dem illegal in die BRD eingereisten KPD-Funktionär Oskar Neumann an einer Autobahnraststätte festgenommen worden war, bis Ende Mai 1962 in Untersuchungshaft gehalten.
1976, 10. Juli: In der chemischen Fabrik Icmesa im italienischen Meda, 20 Kilometer nördlich von Mailand, ereignet sich ein Unfall, bei dem eine unbekannte Menge des hochtoxischen Stoffes Dioxin freigesetzt wird. Es kommt zu einer für Menschen und Umwelt verheerenden Kontamination. Vor allem Kinder leiden an akuten Hautverätzungen, die Behörden evakuieren die Bevölkerung, 77000 Tiere verenden oder müssen notgeschlachtet werden.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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