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Auch Italien plant Milliardenkürzung

Rom. Nach mehreren anderen europäischen Staaten legt nun auch Italien ein Kürzungspaket in Milliardenhöhe vor. Die Regierung in Rom plant Minderausgaben von 47 Milliarden Euro. Diese Maßnahme soll ihre Bemühungen um eine Sanierung des Budgets vorantreiben und damit auch das Vertrauen der Finanzmärkte und der Europäischen Union sichern. Das Kabinett wollte darüber noch am Donnerstag beraten. Ziel ist ein Defizit von 3,9 Prozent in diesem Jahr, um bis 2014 in die Nähe eines ausgeglichenen Haushalts zu kommen.

Nach den Berichten italienischer Tageszeitungen gehören neue Finanztransaktionssteuern, ein hoher Steuersatz auf Sport-Geländewagen sowie eine Verlängerung des Einstellungsstopps bei Staatsbetrieben und Kürzungen von Ministergehältern zu den Plänen von Finanzminister Giulio Tremonti. Außerdem sei ein härteres Vorgehen gegen Steuerhinterzieher geplant.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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