-
14.06.2011
- → Inland
»Stuttgart 21«: Weiter Streit um Baustopp
Stuttgart. Trotz der geplanten Wiederaufnahme der Bauarbeiten am
Stuttgarter Hauptbahnhof haben die Gegner des Milliardenprojektes
zu keinen zusätzlichen Protesten aufgerufen. Dies teilte ein
Sprecher des Bündnisses gegen »Stuttgart 21« am
Montag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dapd mit.
Die Bahn hatte am Freitag nach einer außerordentlichen Sitzung der Projektträger angekündigt, am heutigen Dienstag die Bauarbeiten wieder aufzunehmen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warf der Bahn im Tagesspiegel am Sonntag Unredlichkeit vor. Das Unternehmen hätte bis zum Ergebnis des Streßtests auf weitere Baumaßnahmen verzichten müssen.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verteidigte die Wiederaufnahme der Arbeiten. In der Stuttgarter Zeitung (Dienstagausgabe) äußerte er zudem die Vermutung, daß die Stuttgarter Regierungsparteien nach Wegen suchen, die für den Herbst geplante Volksabstimmung zum Bahn-Projekt »zu vermeiden«. (dapd/jW)
Die Bahn hatte am Freitag nach einer außerordentlichen Sitzung der Projektträger angekündigt, am heutigen Dienstag die Bauarbeiten wieder aufzunehmen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warf der Bahn im Tagesspiegel am Sonntag Unredlichkeit vor. Das Unternehmen hätte bis zum Ergebnis des Streßtests auf weitere Baumaßnahmen verzichten müssen.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verteidigte die Wiederaufnahme der Arbeiten. In der Stuttgarter Zeitung (Dienstagausgabe) äußerte er zudem die Vermutung, daß die Stuttgarter Regierungsparteien nach Wegen suchen, die für den Herbst geplante Volksabstimmung zum Bahn-Projekt »zu vermeiden«. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland