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Palmen statt Linden

In Berlin stehen keine Palmen. In Cannes bekommt man sie sogar »verliehen«. Mit den Berliner Filmstudentinnen Maria Steinmetz und Doroteya Droumeva wurden in diesem Jahr gleich zwei Deutsche für die Nachwuchssparte des wichtigsten Filmfestivals der Welt, nämlich dem in Cannes, ausgewählt. Zuvor war Steinmetz’ Film noch von der Berlinale abgelehnt worden. Die Absage entpuppte sich für Steinmetz sogar als Glücksfall. Denn Cannes-Kandidaten dürfen vorher nicht auf anderen Festivals gezeigt worden sein. Während Steinmetz einen Animationsfilm präsentieren darf, zeigt Doroteya Droumeva einen abendfüllenden Spielfilm. Beide Regisseurinnen bringen übrigens einen Migrationshintergrund mit: Steinmetz wurde in Rußland geboren und kam mit 15 Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Droumeva stammt aus Bulgarien und lebt seit zwölf Jahren in der Hauptstadt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2011, Seite 12, Feuilleton

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