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Karstadt verliert weiter Umsatz

Hamburg. Die Warenhauskette Karstadt kommt einem Zeitungsbericht zufolge auch nach der abgewendeten Pleite nicht richtig in Gang. In den ersten sechs Monaten nach Entlassung aus der Insolvenz sank der Umsatz um knapp vier Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, wie die Financial Times Deutschland in ihrer Mittwochausgabe berichtete. Das Unternehmen war im Oktober vergangenen Jahres aus der Insolvenz entlassen und von einem Investor, dem Milliardär Nicolas Berggruen, übernommen worden.

Die Übernahme habe jedoch nicht den erhofften »Berggruen-Effekt« mit sich gebracht, hieß es. Ein Karstadt-Sprecher stufte die Entwicklung des Unternehmens laut Zeitung aber als planmäßig ein. Trotzdem seien die Rückgänge vor allem während des zurückliegenden Weihnachtsgeschäfts

auffallend.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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