Zum Inhalt der Seite

USA: GM-Rettung wird Verlustgeschäft

New York. Die US-Regierung will einem Bericht zufolge noch in diesem Jahr seine Anteile am durch Staatsgeld geretteten Autobauer General Motors (GM) verkaufen. Noch für den Sommer sei die Veräußerung eines ersten großen Aktienpakets geplant, berichtete das Wall Street Journal (WSJ) am Montag (Ortszeit) auf seiner Internetseite. Die US-Regierung hatte GM 2009 durch Staatshilfen in Höhe von 50 Milliarden Dollar (heute knapp 35 Milliarden Euro) vor dem Aus bewahrt. Seitdem war der Staat auch größter Anteilseigner mit 60,8 Prozent des Kapitals. Im November dann ging GM wieder an die Börse. Für den Steuerzahler werde die GM-Rettung nun aber aller Voraussicht nach zu einem Verlustgeschäft, berichtete das WSJ – in Höhe von elf Milliarden Euro. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!