-
31.03.2011
- → Kapital & Arbeit
Kampfabstimmung bei Hochtief
Essen. Bei der Hauptversammlung des von einer Übernahme
bedrohten größten deutschen Baukonzerns Hochtief
könnte es nach einem Medienbericht zu einer Kampfabstimmung
kommen. Der spanische Großaktionär ACS werde dabei
versuchen, eigene Kandidaten für den Aufsichtsrat
durchzudrücken. Neuer Aufsichtsratschef solle nach den
Vorstellungen von ACS der frühere Chef des
Automobilzulieferers Continental, Manfred Wennemer werden,
berichtete Die Welt (Mittwochausgabe). Daneben wolle ACS die Zahl
seiner direkten Aufsichtsratsmandate von zwei auf vier verdoppeln,
hieß es. Sprecher von Hochtief und ACS wollten den Bericht
nicht kommentieren.
Der bisherige Aufsichtsratschef Detlev Brehmkamp wolle dagegen an diesem Donnerstag eine eigene Liste veröffentlichen, schreibt die Zeitung. Auf dieser Liste würden sich – wie bisher – nur zwei ACS-Vertreter befinden. Nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen hält der Großaktionär mehr als 40 Prozent der Anteile und hat angekündigt, noch in der ersten Jahreshälfte die Mehrheit übernehmen zu wollen.
(dpa/jW)
Der bisherige Aufsichtsratschef Detlev Brehmkamp wolle dagegen an diesem Donnerstag eine eigene Liste veröffentlichen, schreibt die Zeitung. Auf dieser Liste würden sich – wie bisher – nur zwei ACS-Vertreter befinden. Nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen hält der Großaktionär mehr als 40 Prozent der Anteile und hat angekündigt, noch in der ersten Jahreshälfte die Mehrheit übernehmen zu wollen.
Anzeige
(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
