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Kampfabstimmung bei Hochtief

Essen. Bei der Hauptversammlung des von einer Übernahme bedrohten größten deutschen Baukonzerns Hochtief könnte es nach einem Medienbericht zu einer Kampfabstimmung kommen. Der spanische Großaktionär ACS werde dabei versuchen, eigene Kandidaten für den Aufsichtsrat durchzudrücken. Neuer Aufsichtsratschef solle nach den Vorstellungen von ACS der frühere Chef des Automobilzulieferers Continental, Manfred Wennemer werden, berichtete Die Welt (Mittwochausgabe). Daneben wolle ACS die Zahl seiner direkten Aufsichtsratsmandate von zwei auf vier verdoppeln, hieß es. Sprecher von Hochtief und ACS wollten den Bericht nicht kommentieren.

Der bisherige Aufsichtsratschef Detlev Brehmkamp wolle dagegen an diesem Donnerstag eine eigene Liste veröffentlichen, schreibt die Zeitung. Auf dieser Liste würden sich – wie bisher – nur zwei ACS-Vertreter befinden. Nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen hält der Großaktionär mehr als 40 Prozent der Anteile und hat angekündigt, noch in der ersten Jahreshälfte die Mehrheit übernehmen zu wollen.
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(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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