Zum Inhalt der Seite

Babylon-Betriebsrat beklagt Verzögerung

Berlin. Der Betriebsrat des halbkommunalen Berliner Traditionskinos Babylon beklagt Verzögerungen bei vereinbarten Verhandlungen über tarifliche Vergütungstabellen. Bis Oktober 2010 hätten diese nachverhandelt werden müssen, heißt es in einer am Dienstag abend verbreiteten Erklärung. »Im Dezember 2010 erklärte Geschäftsführer Timothy Grossman, noch im selben Monat würden die ausstehenden Verhandlungen nachgeholt. Bis heute ist das nicht geschehen«, so der Betriebsrat. Im Dezember 2009 hatten Geschäftsführung und die Gewerkschaft ver.di einen Haustarifvertrag abgeschlossen, Einzelheiten sollten jedoch erst später verhandelt werden. Der SPD-Linke-Senat stellte für die Lohnerhöhung 30000 Euro zur Verfügung. Dem Abschluß war ein monatelanger Konflikt zwischen Geschäftsführung und der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter-Union (FAU) vorausgegangen. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2011, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!