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Ungarn: Ultrarechte vor Gericht

Budapest. Nach einer Serie von Anschlägen auf Roma in Ungarn stehen vier mutmaßliche Neofaschisten wegen sechsfachen Mordes vor Gericht. Die Männer sollen für neun Angriffe auf Angehörige der Minderheit in den Jahren 2008 und 2009 verantwortlich sein. Sechs Roma wurden dabei getötet. Zwei der nun vor einem Budapester Gericht angeklagten Männer waren Mitglieder der offiziell verbotenen, aber weiterhin aktiven »Ungarischen Garde«, dem militanten Arm der ultra-rechten Partei Jobbik, der drittstärksten Kraft im ungarischen Parlament.
(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2011, Seite 2, Ausland

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