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15.03.2011
- → Feuilleton
Anschlag auf Sänger in Türkei
Einer der berühmtesten Unterhaltungsstars der Türkei, der
auch bei seinen Landsleuten in Deutschland äußerst
beliebte Sänger Ibrahim Tatlises, ist in der Nacht zum Montag
bei einem Mordanschlag in Istanbul schwer verletzt worden. Nach
einem Kopfschuß wurde Tatlises ins künstliche Koma
versetzt, teilten die behandelnden Ärzte nach Meldungen
türkischer Fernsehsender mit. Der 59jährige schwebe in
Lebensgefahr. Nach denTätern wurde am Montatg noch gefahndet.
Auch das Motiv für den Anschlag war unklar.
Der aus dem kurdischen Sanliurfa stammende Tatlises hat Millionen Fans in der Türkei und im ganzen Nahen Osten. Auch in Deutschland hat er mehrere Tourneen absolviert; 1998 trat er in der »Harald-Schmidt-Show« auf.Viele türkische Künstler und Fans kamen am Montag morgen zu dem Krankenhaus, in dem Tatlises behandelt wird.
Der Sänger war gegen Mitternacht von Unbekannten mit einem Schnellfeuergewehr niedergeschossen worden. Seine Assistentin wurde bei dem Anschlag ebenfalls verletzt. Die türkische Polizei fahndet nach einem schwarzen Wagen, mit dem die Angreifer geflohen sein sollen. Tatlises hatte in den vergangenen Jahren mehrmals mit angeblichen Verbindungen zur türkischen Mafia für Schlagzeilen gesorgt; er hatte bereits zwei Anschläge überlebt. In türkischen Medien wurde am Montag zudem über eine Verwicklung kurdischer Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) spekuliert, weil bei dem jüngsten Anschlag ein Schnellfeuergewehr der Marke Kalaschnikow verwendet wurde. Mit diesem seien auch viele PKK-Rebellen bewaffnet. Tatlises war allerdings politisch nicht engagiert. (AFP/jW)
Der aus dem kurdischen Sanliurfa stammende Tatlises hat Millionen Fans in der Türkei und im ganzen Nahen Osten. Auch in Deutschland hat er mehrere Tourneen absolviert; 1998 trat er in der »Harald-Schmidt-Show« auf.Viele türkische Künstler und Fans kamen am Montag morgen zu dem Krankenhaus, in dem Tatlises behandelt wird.
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Der Sänger war gegen Mitternacht von Unbekannten mit einem Schnellfeuergewehr niedergeschossen worden. Seine Assistentin wurde bei dem Anschlag ebenfalls verletzt. Die türkische Polizei fahndet nach einem schwarzen Wagen, mit dem die Angreifer geflohen sein sollen. Tatlises hatte in den vergangenen Jahren mehrmals mit angeblichen Verbindungen zur türkischen Mafia für Schlagzeilen gesorgt; er hatte bereits zwei Anschläge überlebt. In türkischen Medien wurde am Montag zudem über eine Verwicklung kurdischer Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) spekuliert, weil bei dem jüngsten Anschlag ein Schnellfeuergewehr der Marke Kalaschnikow verwendet wurde. Mit diesem seien auch viele PKK-Rebellen bewaffnet. Tatlises war allerdings politisch nicht engagiert. (AFP/jW)
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