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VR China: Inflation setzt Zentralbank zu

Peking. Die Verbraucherpreise in der VR China steigen weiter. Die anhaltend hohe Inflationsrate auch im Februar erhöhte am Freitag den Druck auf die Zentralbank der Volksrepublik, die Zügel weiter anzuziehen. Im Jahresvergleich stieg die Teuerungsrate nach amtlichen Angaben auf 4,9 Prozent. Damit blieb sie in Relation zum Januar zwar konstant, die meisten Experten hatten aber einen leichten Rückgang erwartet. Die Stabilisierung ließ aber zumindest jüngste Warnungen verhallen, die Preise drohten gänzlich außer Kontrolle zu geraten.

Zentralbankchef Zhou Xiaochuan zeigte sich vorsichtig optimistisch. Der Teuerungsdruck sei in den vergangenen drei Monaten zwar hoch gewesen, habe sich aber stabilisiert. An den Finanzmärkten wird weiter befürchtet, daß Leitzinserhöhung und Auflagen zu Mindestreserven für Banken unumgänglich sind – und möglicherweise kurz bevorstehen. Für dieses Jahr will die Notenbank so das ausgegebene Ziel erreichen: eine Inflationsrate von höchstens vier Prozent. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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