Zum Inhalt der Seite

DIW: Konsum kein Konjunkturtreiber

Berlin. Der neue DIW-Chef Gert Wagner hat vor einer überzogenen Erwartung an den Konsum als Wachstumstreiber gewarnt. Ihm falle es »schwer nachzuvollziehen«, daß der dieses Jahr die Konjunkturlokomotive spiele. »Ich bin da eher skeptisch«, sagte der Vorstandschef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung am Freitag in Berlin. Es sei im Moment nicht absehbar, daß die Tarifeinigungen wesentlich mehr als einen Inflationsausgleich hergäben. »Die Lohnabschlüsse, die absehbar sind, sind eher restriktiv und voraussichtlich nicht sehr förderlich für den Konsum«, fügte Wagner hinzu. Der Abschluß im öffentlichen Dienst könne dafür als Indikator genommen werden.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!