-
02.03.2011
- → Kapital & Arbeit
Ungarn verstimmt die Finanzmärkte
Budapest. Die Pläne Ungarns zur langfristigen Sanierung der
Staatsfinanzen sind an den Finanzmärkten auf Skepsis
gestoßen. Die Regierung kündigte am Dienstag in Budapest
unter anderem an, die Neuverschuldung kommendes Jahr auf 2,5
Prozent der Wirtschaftsleistung drücken zu wollen. Volkswirte
von EU-Finanzkonzernen bemängelten umgehend, die Pläne
seien nicht detailliert genug und das Erreichen der Ziele deshalb
sehr ungewiß. Deshalb fielen die Preise ungarischer
Staatsanleihen. Die Landeswährung Forint sowie die Aktien
ungarischer Banken verloren ebenfalls an Wert.
Budapest setzt bei den Sanierungsbemühungen weiterhin auf große Einnahmen aus der Verstaatlichung privater Rentenversicherungen. (Reuters/jW)
Budapest setzt bei den Sanierungsbemühungen weiterhin auf große Einnahmen aus der Verstaatlichung privater Rentenversicherungen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit