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Energiebranche: Streik für mehr Lohn

Karlsruhe. Rund 7000 Beschäftigte der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg haben am Montag vor dem Konzernsitz des Energieversorgers EnBW demonstriert. Die Teilnehmer seien mit 75 Bussen aus Betrieben in ganz Baden-Württemberg gekommen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di. In der EnBW-Zentrale sollten am Montag die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden. Ver.di-Verhandlungsführer Bodo Moray sagte auf der Kundgebung: »Das Arbeitgeberangebot ist ein Skandal.« Die Antwort darauf könne nur Streik sein. Er bezeichnete die ver.di-Forderung von 6,9 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten als angemessen und vernünftig. Die Unternehmerseite hatte eine allgemeine Entgelterhöhung von 2,4 Prozent bei einer Laufzeit von 16 Monaten, einem Nullmonat und einer Einmalzahlung von 400 Euro für Beschäftigte und 100 Euro für Auszubildende angeboten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2011, Seite 5, Inland

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