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Reformagenda für Marokko gefordert

Rabat. Nach den Protesten in Marokko hat eine der einflußreichsten Parteien der Regierungskoalition eine Reformagenda für das Land gefordert. Die Unruhe in der Bevölkerung müsse ernst genommen werden, sagte der Fraktionsvorsitzende der sozialistischen Partei USFP, Ahmed Zaïdi, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. »Die vor 15 Jahren beschlossenen Reformen sind mittlerweile umgesetzt«, fügte er hinzu. Die Parteien müßten daher die »Forderungen der jungen Marokkaner« aufgreifen. Am Sonntag hatten in mehreren marokkanischen Städten erstmals Zehntausende Menschen für Reformen und eine Beschränkung der Macht von König Mohammed VI. demonstriert.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2011, Seite 7, Ausland

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