-
25.02.2011
- → Sport
Fußball-Randspalte
Nachts am 16er
Rom. Die Spieler des italienischen Viertligisten Pro Patria aus Busto Arizio haben seit Juli kein Gehalt mehr bekommen und nun das Stadion des Vereins besetzt. Sie zogen am Mittwoch abend mit Feldbetten und Luftmatratzen auf das Spielfeld und verbrachten dort die erste kalte Nacht. Weitere zwei Tage wollen sie ausharren. »Viele Spieler wissen nicht mehr, wie sie ihre Miete zahlen sollen«, sagte Trainer Raffaele Novelli, der den Protest anführte. Trainiert wird nach seiner Aussage wie gehabt. (sid/jW)Halbautomatik
Bremen. Klaus Allofs, Geschäftsführer des abstiegsbedrohten SV Werder Bremen, arbeitet mit Trainer Thomas Schaaf so gut zusammen wie in den letzten elf Jahren, sagte er am Donnerstag, »aber das heißt nicht, daß es für ihn einen automatischen Entlassungsschutz gibt«. (sid/jW)→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
