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Libyen-Krise treibt Ölpreis nach oben

Frankfurt/Main. Die Unruhen in Libyen haben am Montag den Ölpreis auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren getrieben. Ein Faß (Barrel; 159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 2,5 Prozent auf 105,08 Dollar. Der Preis für Leichtöl der US-Sorte WTI stieg um vier Prozent auf 89,78 Dollar. Vor allem die Drohung eines Stammesanführers im Osten des Landes, die Ölexporte zu behindern, sollte die Regierung weiter Demonstrationen gewaltsam verhindern, sei besorgniserregend. »Es herrscht Sorge, daß der Nachschub aus Libyen gestört werden könnte«, sagte Tony Nunan, Risiko-Manager bei Mitsubishi. Libyen ist den Daten der US-Energiebehörde EIA zufolge der ölreichste afrikanische Staat und war 2009 der weltweit zwölftgrößte Exporteur des Rohstoffs.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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