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Lastenverteilung bei WestLB

Düsseldorf/Berlin. Die Lastenverteilung bei der sich abzeichnenden Aufspaltung der WestLB ist Finanzkreisen zufolge in wesentlichen Zügen geklärt. Bei Risiken für neue Ausgliederungen in die bereits bestehende Bad Bank sind die NRW-Sparkassen, das Land und der Bund mit im Boot, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Der Bund bringt danach seine stille Einlage von drei Milliarden Euro als Puffer für mögliche Risiken ein.

Für die Kapitalausstattung einer Verbundbank für die Sparkassen – die sich den Kreisen zufolge auf eins bis 1,5 Milliarden Euro belaufen könnte – sollen danach die beiden NRW-Sparkassenverbände und die Sparkassenfinanzgruppe sorgen. Ein Verkauf der Verbundbank an die Sparkassen könne bis zu 600 Millionen Euro bringen, hieß es weiter.
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Unverkäufliche Teile der WestLB würden bei dem Aufspaltungsmodell auf die bereits bestehende, Erste Abwicklungsanstalt (EAA) genannte Bad Bank übertragen, auf die die WestLB bereits Altlasten mit einem Volumen von 77 Milliarden Euro übertragen hat. Für Garantien stünden Land und Sparkassen ein.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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