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Batteriehersteller

Varta kurz vor der Insolvenz

Foto: Jason Tschepljakow/dpa

München. Der schwäbische Batteriehersteller Varta steht ⁠Insidern zufolge vor der Insolvenz. ⁠Der Insolvenzantrag für die Varta AG werde spätestens am Freitag gestellt, sagten ‌drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur ‌Reuters am Donnerstag. Die Eigentümer, der österreichische Unternehmer Michael Tojner ⁠und der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche ‌AG, seien nicht mehr bereit gewesen, frische Mittel bereitzustellen. ​Die Gläubiger, darunter die Deutsche Bank und mehrere Hedgefonds, stellten daraufhin die Kredite auf fällig. Sie wollen ‌den Insidern zufolge die profitable Haushaltsbatterien-Sparte nun aus ‌dem Unternehmen herauslösen. ‌Tojner hat ⁠Interesse ⁠an der Sparte Microbattery angemeldet, zu der das ⁠Geschäft mit Knopfzellen etwa für ‌Hörgeräte gehört. Varta hatte im Frühjahr seinen ⁠wichtigsten Kunden verloren: Apple will die wiederaufladbaren »CoinPower«-Knopfzellen für seine »AirPods«-Kopfhörer künftig aus China beziehen. Varta, Porsche und ein Sprecher der Gläubiger wollten sich ‌nicht zu der bevorstehenden Insolvenz äußern, Tojner war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu ​erreichen. (Reuters/jW)

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Erschienen am 24.07.2026, Kapital & Arbeit

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