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Zivilprozeß gegen Wladimir Putin

Moskau. In Moskau hat am Montag ein Zivilprozeß gegen den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin begonnen. Putin wird vorgeworfen, er habe in einer Fernsehshow politische Gegner des Diebstahls von Staatsgeldern bezichtigt. Der frühere stellvertretende Ministerpräsident Boris Nemzow, der frühere stellvertretende Energieminister Wladimir Milow und der Parlamentsabgeordnete Wladimir Ryschkow hätten »ein paar Milliarden geklaut«, hatte Putin in der Sendung gesagt. Die drei Betroffenen verlangen, daß er seine Behauptung widerruft, und haben ihn auf Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von einer Million Rubel (rund 25000 Euro) verklagt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2011, Seite 6, Ausland

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