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10.02.2011
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Hintergrund: Zwei große Literaten
Die Arbeit des herausragenden kubanischen Philosophen und Essayisten Fernando Martínez Heredia (geb. 1939 in Yaguajay) wird als eine Quelle für linke Ideen in Kuba angesehen. Seine Schriften setzen sich mit der Erneuerung des Sozialismus auseinander und damit, wie dieser Weg in Fortführung der revolutionären Ideen und Taten Che Guevaras weitergegangen werden kann und muß. Martínez analysiert die heutige Lage Kubas und beschäftigt sich damit, wie das Land, ausgehend von den großen Ideen der Vergangenheit, eigentlich aussehen sollte. Zu seinen vielen veröffentlichten Werken gehören: »Desafíos del socialismo cubano« (1988), »El mes más crudo de la siembra. Ensayos sobre historia de Nicaragua« (1990), »Cuba en los noventa: Realidades, proyectos, alternativas« (1991), »Che, el socialismo y el comunismo« (1989), das mit dem Essaypreis Casa de las Américas prämiert wurde, »En el horno de los 90« (1999), »Repensar el socialismo« (2001), »Corrimiento hacia el rojo« (2001) und »Revolución Cubana del 30« (2007). Im Jahr 2006 erhielt Fernando Martínez Heredia den Nationalpreis für Sozialwissenschaften. (jW)
Langfassung: www.buchmesse-havanna.de/buchmesse-2011/zwei-grosse-literaten/
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