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In Rußland grassiert Wachstumseuphorie

Moskau. Die russische Wirtschaft ist nach amtlichen Angaben im vergangenen Jahr stärker gewachsen als erwartet. Sie habe 2010 um vier Prozent zugelegt, statt wie zuvor prognostiziert um 3,8 Prozent, verkündete Finanzminister Alexej Kudrin am Mittwoch am Rande eines Wirtschaftsforums. Die Regierung strebt in den kommenden Jahren eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils sieben bis acht Prozent an – was fast chinesische Dimensionen sind. Dafür soll die »Bürokratie abgebaut« und die »Privatisierung staatlicher Unternehmen« vorangetrieben werden. So seien alle Ministerien angewiesen worden, in den kommenden drei Jahren 20 Prozent ihres Personals abzubauen, sagte Kudrin. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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