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27.01.2011
- → Kapital & Arbeit
Importpreise treiben Inflationsängste
Berlin. Der stärkste Anstieg der Importpreise seit fast drei
Jahrzehnten schürt die Inflationssorgen in Deutschland. Die
Einfuhren verteuerten sich im Dezember um 12,0 Prozent im Vergleich
zum Vorjahresmonat, weil Energie, Rohstoffe und Nahrungsmittel
deutlich mehr kosteten. Eine höhere Teuerungsrate hat es
zuletzt im Oktober 1981 mit 13,7 Prozent gegeben, teilte das
Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Diese Kostenexplosion
für die Unternehmen wird früher oder später auch die
Verbraucher erreichen, warnen Experten.
»Sehr hohe Inflationsraten stehen nicht unmittelbar bevor«, sagte das Mitglied des Sachverständigenrates Beatrice Weder di Mauro zu Reuters. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sagte der Bild-Zeitung: »Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich«. (Reuters/jW)
»Sehr hohe Inflationsraten stehen nicht unmittelbar bevor«, sagte das Mitglied des Sachverständigenrates Beatrice Weder di Mauro zu Reuters. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sagte der Bild-Zeitung: »Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich«. (Reuters/jW)
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