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Schärfere Regeln für Futtermittel

Brüssel. Die EU will als Reaktion auf den Dioxinskandal die Regeln für Futtermittelhersteller verschärfen. Einigkeit bestehe in vier Punkten, erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Montag in Brüssel. Geplant sind demnach Auflagen zur Trennung der Produktion von Industriefetten und solchen, die in die Nahrungskette gelangen. Konsens habe auch darüber bestanden, ein Frühwarnsystem einzurichten, um Verschmutzungen schnell zu erkennen, fügte die Ministerin hinzu. Außerdem sollen Futtermittelbetrieben strengere Auflagen bei der Zulassung gemacht werden. Nicht durchsetzen konnte sie sich dagegen mit den Forderungen nach strengerer Herstellerhaftung und der Erstellung einer Positivliste aller für Futtermittel zugelassenen Inhaltsstoffe. Die EU-Kommission plant ferner Hilfen für vom Dioxinskandal betroffene Schweinemäster. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2011, Seite 1, Inland

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