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Krise in Côte d’Ivoire treibt Kakaopreis

Frankfurt. Der anhaltende Machtkampf in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) hat den Kakaopreis am Montag weiter in die Höhe getrieben. In Mai-Kontrakten an US-Börsen stieg der Preis um bis zu 5,3 Prozent auf 3340 Dollar je Tonne. An der Londoner Terminbörse Liffe war der Schokoladengrundstoff mit einem Plus von 7,3 Prozent auf 2269 Pfund je Tonne immerhin so teuer wie seit vergangenem Juli nicht mehr. Als Auslöser für den aktuellen Kurssprung nannten Börsianer das vom vermeintlichen Sieger der Präsidentenwahl, Alassane Ouattara, geforderte befristete Exportverbot für Kakao. Die Transportwege zu den Häfen werden allerdings von dessen Gegenspieler, dem amtierenden Präsident Laurent Gbagbo, kontrolliert.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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