Zum Inhalt der Seite

Howoge droht Mieterhöhung an

Berlin. Die überarbeiteten Modernisierungspläne der landeseigenen Berliner Wohnungsbaugesellschaft Howoge haben erneut heftige Kritik hervorgerufen. »Howoge und Senat haben nichts dazugelernt«, sagte der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), Reiner Wild, am Montag. Obwohl die Modernisierungsankündigung bereits im Januar vergangenen Jahres heftige Kritik hervorgerufen habe, wolle die Howoge nun so umfangreich modernisieren, daß eine drastische Mieterhöhung von 2,78 Euro pro Quadratmeter entstehe. Dies sei zwar keine Verdoppelung mehr, wie ursprünglich geplant, aber immer noch eine Erhöhung um fast 70 Prozent. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2011, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!